2019-Deutschland-Cup - Turnabteilung TV Bad Bergzabern

Turnverein Bad Bergzabern 1882 e.V.

Turnabteilung
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Deutschland-Cup im Gerätturnen.
Jeder Turnverband in der Bundesrepublik Deutschland darf pro Altersklasse drei Teilnehmer benennen für den höchsten nationalen Turnwettkampf im Breitensport, den Deutschland-Cup. Am vergangenen Wochenende war wieder einmal Hösbach  bei Aschaffenburg Gastgeber. Der Turnverein Bad Bergzabern schickte ein Mädchen und zwei Jungen hin, zusammen mit den Kampfrichtern David Jäger und Dario Weis, die selbst schon den D-Cup gewonnen hatten.
Lotta Wichmann (Jahrgang 2004) hat es als erste Turnerin des Vereins geschafft, sich für den Deutschland-Cup zu qualifizieren. Durch die Qualifikation für diesen hochklassig besetzten Wettbewerb hat sie bereits im Vorfeld alle Erwartungen übertroffen. Das oberste Ziel war also, Erfahrungen bei ihrem ersten nationalen Wettkampf zu sammeln. Trotz Begleitung durch ihre Trainerinnen Gaby Hüther und Katrin Acker sowie Teamkollegin Megan Matthias war Lotta natürlich sehr aufgeregt. Beim Einturnen demonstrierte sie durch teilweise perfekt getunte Übungen ihr großes Potenzial. Leider büßte sie im Wettkampf wegen ein paar Fehlern wichtige Punkte ein. Insgesamt erreichte Lotta in einem sehr starken Teilnehmerfeld den 32. Platz. Damit konnte Sie mit positiven Gefühlen und tollen Erfahrungen nach Hause fahren und blickt zusammen mit weiteren Turnerinnen des TV Bad Bergzabern auf die im Juni anstehenden Rheinland-Pfalz-Meisterschaften, für die sie sich ebenso qualifiziert haben.
Am Sonntag vormittag begann Oskar Dietz am Reck seinen Sechskampf. Oskar hat einige turbulente Wochen hinter sich: Regionalentscheid und Landesentscheid bei Jugend trainiert für Olympia, Ostercamp beim Turnerbund, damit natürlich kein geregeltes Training speziell für den D-Cup, und kommende Woche geht es zum Bundesfinale nach Berlin bei Jugend trainiert für Olympia. Es war wirklich nicht der ideale Wettkampftermin im Augenblick, um ganz vorne mitzumischen. Dazu fehlten in den Ausgangswerten einige Schwierigkeiten, um die mangelnde Ausführungsnote zu kompensieren. Trotz allem, er war der einzige Vertreter des Pfälzer Turnerbundes in seiner Altersklasse. Auch wenn Oskar im ersten Augenblick über seinen 19.Rang etwas enttäuscht war, angesichts der Konkurrenz aus der gesamten Republik  war sein Trainer Hermann Jäger zufrieden.
Konrad Beck begann am Nachmittag mit dem Barren: Kippe-Handstand----Saltoabgang. Gut geklappt, 12,35 Punkte. An jedem Gerät 12 Punkte wäre sicher ein Platz auf dem Treppchen. Aber am Reck waren es leichte Fehler, die die Punkte reduzierten, der Übergang von der Ristriesenfelge zur Kammriesenfelge war nicht ganz sauber, Beine geöffnet.. am Ende blieben von 12,20 Punkten Ausgang noch 9,75 Punkte übrig. Boden als folgendes Gerät gilt bei nahezu allen Turnern als starkes und sicheres Gerät, sodass man hier gegenüber der Konkurrenz kaum Boden gutmachen kann. Seitpferd, für mich immer das „Schicksalsgerät“, bei Konrad ebenso an diesem Tag. Obwohl gut durchgeturnt, kein Abstieg, erhielt er  von den Kampfrichtern 2,95 Punkte Abzug, eigentlich nicht ganz verständlich, wenn auch das Kampfgericht am Seitpferd schon sehr streng wertete. Mit 65,7 Punkten und dem 12. Platz war dies nach Jan Sitter aus Oppau die zweitbeste Platzierung für den Pfälzer Turnerbund. Im Vorjahr hatte Konrad noch den fünften Rang belegt, aber in diesem Jahr musste er ja auch in einer höheren Wettkampfklasse antreten. Normalerweise ist Konrads Platz immer auf dem Treppchen, aber bei einem Deutschland-Cup muss man mit einer starken Konkurrenz vorlieb nehmen. Dies konnte man auch von zu Hause in einer Live-Übertragung im Internet verfolgen, und staunen, welche Leistungsklasse und Leistungsdichte hier bei den 15-bis 16-Jährigen gezeigt wurde. Wie sagt Trainer Hermann Jäger:“ Man muss über den Tellerrand hinausschauen, damit neue Ziele definieren kann.“
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