Turnabteilung-1-2021

Turnverein Bad Bergzabern 1882 e.V.
Turnabteilung
Direkt zum Seiteninhalt
2022-07-D-Cup-01.JPG
2022-07-D-Cup-02.JPG
2022-07-D-Cup-03.JPG
2022-07-D-Cup-04.JPG
2022-07-D-Cup-05.JPG
2022-07-D-Cup-06.JPG
2022-07-D-Cup-07.JPG
2022-07-D-Cup-08.JPG
2022-07-D-Cup-09.JPG
2022-07-D-Cup-10.JPG
2022-07-D-Cup-11.JPG
2022-07-D-Cup-12.JPG
2022-07-D-Cup-13.JPG
2022-07-D-Cup-14.JPG
2022-07-D-Cup-15.JPG
2022-07-D-Cup-16.JPG
2022-07-D-Cup-17.JPG
2022-07-D-Cup-18.JPG
2022-07-D-Cup-19.JPG
2022-07-D-Cup-20.JPG
2022-07-D-Cup-21.JPG
2022-07-D-Cup-22.JPG
2022-07-D-Cup-23.JPG
2022-07-D-Cup-24.JPG
2022-07-D-Cup-25.JPG
2022-07-D-Cup-26.JPG
2022-07-D-Cup-27.JPG
2022-07-D-Cup-28.JPG
2022-07-D-Cup-29.JPG
 
 
Deutschland-Cup Turnen am 10.7.2022
 
 
Das Team des TV Bad Bergzabern hatte beim  Deutschland-Cup in Waging am See nicht gerade die Glückskarte gezogen. Elizaveta Vostretsov musste wegen Krankheit absagen, Oskar Dietz hatte sich eine Zerrung zugezogen, wollte aber unbedingt starten, denn eine Teilnahme an einem nationalen Wettkampf ergibt sich ja nicht oft. Die beiden Kamnpfrichter (David Jäger und Dario Weis), sowie Thomas Quint  und eben Oskar Dietz hatte Trainer Hermann Jäger ins Auto gepackt, um die ca 500 km zu fahren.
 
Thomas Quint begann am Seitpferd, eine solide Übung, richtig zum Auftakt. Eine gute Ringeübung, wenn auch mit wackligem Handstand folgt. Danach der Sprung am Tisch, schlecht gelandet, Fuss übertreten, Wettkampf finito! Bleibt alle Hoffnung auf Oskar, der ordentlich nervös ist. Beginnt an den Ringen, gute Übung, Doppelsalto als Abgang, kleiner Schrittfehler, alles okay. Sprung: Überschlag mit Salto rückwärts, auch okay, hohe Punktzahl. Barren, leider mit Zwischenschwung, also Punkte-Abzug. Dann das Reck, eigentlich sicher. Der Aufschwung zum Handstand klappt nicht, also Sturz aufs Gerät, Abzug bis zwei Punkte, Felge nicht hoch, statt der erhofften 11 Punkte nur 8,8 Punkte. Und jetzt liegen die Nerven blank. Am Boden werden die Schwierigkeiten reduziert, trotzdem oder deshalb wenig Abzug für die Ausführung. Seitpferd wieder okay. Am Ende, guter neunter Rang, an einem super Tag wäre es der ersehnte siebte Rang geworden. Und jetzt? Natürlich trainieren für die Qualifikation im kommenden Jahr: Denn dann wird es mindestens der siebte Platz, und außerdem lockt auch die Pfalzmannschaft in der dritten Bundesliga.


 
2022-Rheinland-Pfalz-Meisterschaften-Turnen-Jungen.
Mit vier Jungs hatte sich der TV Bad Bergzabern für diese Meisterschaften am 12.Juni in Koblenz qualifiziert: Cedric Mewis, Jahrg. 2010 im Pflichtwettkampf, Oliver Gerhardt,2011, Oskar Dietz, 2006, beide in der Leistungsklasse im Kürturnen, und Thomas Quint, 2004 im olympischen 6-Gerätewettkampf gemäß den internationalen Regeln. Schon recht früh mussten sie sich mit dem Trainer-Gespann David und Hermann Jäger auf den Weg machen, denn um 9:30 begann das Einturnen für die Ersten. Da jeder Verband auch Kampfrichter stellen muss, hatte David noch einen Platz am Barren bzw. Boden. Für Cedric waren es die ersten Rhld-Pfalz-Meisterschaften, da gilt zuerst, dabeisein ist alles, lernen, motivieren, verbessern… Seitpferd, super Übung, 13,4 Punkte, dritthöchste Wertung. An allen Geräten nur kleine Abstände nach vorne, einen halben Punkt, mal 0,8 Punkte, aber in der Summe sind es dann doch ca 4 Punkte, die zum begehrten dritten Platz noch fehlen. Der siebte Rang ist natürlich ein toller Einstieg bei den Besten in Rheinland-Pfalz.
Oliver war als leichter Favorit nach Koblenz gefahren, in seinem Jahrgang ist die Konkurrenz noch bescheiden, denn die wenigsten Trainer können ihre Jungs in dieser Altersklasse zu den Kürwettkämpfen schicken, es fehlen einfach die Schwierigkeiten. Da er aus Altersgründen auch noch nicht zum Deutschland-Cup im Juli fahren darf, war es das Ziel, möglichst fehlerfrei und mit hoher Punktzahl den Wettkampf zu bestreiten. Dass er nebenbei auch den Titel mit nach Hause nahm als Rheinland-Pfalz-Meister, ist ein Motivations-Zuckerl extra.
Für Oskar und Thomas war die Konkurrenz nicht quantitativ hoch, aber qualitativ eine Klasse für sich. Beide Konkurrenten (Felix Georg und Pho Pham) trainieren im Leistungszentrum in Niederwörresbach bei dem ehemaligen Weltmeister Viktor Klimenko. Trotzdem, wer den 16 jährigen Oskar am Reck sieht: Riesenwelle mit Kamm- und Ristgriff, Drehung, Kippe Handstant, eine wunderschöne Felge in den Handstand und einen gestreckten Salto als Abgang, oder die schöne Barrenübung von Thomas, ist ebenso begeistert wie seine Trainer Hermann und David Jäger. Es sind gute Turner, die sogar evtl. in die Fußstapfen von David Jäger treten können. Beide werden im Juli in Waging am See beim Deutschland-Cup an den Start gehen, und dort natürlich ihre Konkurrenten evtl. wieder treffen. Wenn sie dort, bei der Konkurrenz aus der ganzen Republik unter den ersten 7-10 landen, wäre dies ein Riesen-Erfolg. David Jäger kann ihnen sagen, wie dies funktioniert, hat er doch mehrmals den Cup-Sieg in die Pfalz geholt. Zum Schluss: was haben der Bundestrainer im Fussball (Hansi Flick) und Hermann Jäger gemeinsam: Ihr Leitspruch ist: „Wir sind auf dem richtigen Weg!“

 
Super Wettkampf für Oscar Dietz bei den Pfalzmeisterschaften im Turnen
 
Was sich vor 14 Tagen schon andeutete bei den Gaumeisterschaften, das Trainergespann David und Hermann Jäger hatte hier einen echten Matchwinner dabei. Doch davon später. Es tut schon ein bißchen weh, wenn man mit äußerst reduzierter Mannschaft zu Meisterschaften fährt, so auch H.Jäger am Samstag nach Grünstadt. Von sechs Spitzenturnern hatte er nur zwei zur Verfügung, verletzt, beruflich gebunden, keine Zeit… die Gründe sind manches Mal vielfältig für die Absage.
Der Nachwuchs, im ersten Durchgang, turnte im Rahmen seiner Möglichkeiten bei den Pflichtübungen sehr gut, aber da fehlt doch noch einiges an Erfahrung. Und wenn dann Maximilian Hartardt an den Ringen abrutscht und dabei stürzt, sind schnell 2 Punkte weg, und damit auch 3 Plätze nach vorne. Cedric Mewis schaffte es aufs Treppchen, und darf dafür wohl auch zu den Rheinland-Pfalzmeisterschaften in drei Wochen nach Koblenz. Trainerin Beate Jacoby war zufrieden, hat aber auch gesehen, woran man noch arbeiten muss. Ab der Pfalzebene wird die Konkurrenz schon stärker, aber dafür sind ja auch Wettkämpfe da, dass man bei der Konkurrenz lernt.
Oliver Gerhardt, 11 Jahre und der 16 jährige Oscar Dietz waren im Kürturnen angetreten, gerne als die „Flagschiffe“ im Turnen gesehen. Oliver musste wie beim Speyergau alleine antreten, da die Trainer in den anderenVereinen wohl auch noch sich scheuen, ihre Jungs in diese Konkurrenz zu schicken, aber auch, weil die Jungen die härteren Anforderungen im Kürbereich noch nicht schaffen. Am Boden legte Oliver mit 11,40 Punkten einen Wert vor, den auch die älteren Turner bis incl. 15 Jahre nicht schafften. Seitpferd und Reck muss er noch verstärken, damit er sich auch in Rheinland-Pfalz behaupten kann.
Oscar Dietz ließ in diesem Wettkampf nichts anbrennen. Es war so ein Glückstag, alle Übungen klappten, kein Absteiger, kaum Fehler, und am Ende mit 69,80 Punkten über vier Punkte vor der Konkurrenz. An fünf der sechs Geräte schaffte es niemand in der Kürszene der LK 1, auch von den über 20 Jährigen, eine höhere Wertung zu turnen. Er sicherte sich nicht nur die Pfalzmeisterschaft, er qualifizierte sich auch für den Deutschland-Cup im Juli in Waging am See.In zwei Wochen in Koblenz muss er allerings mit sehr starker Konkurrenz aus Koblenz-Vallendar rechnen, aber wenn er noch ein paar kleinere Fehler am Boden ausbügelt, dann wird es ein sehr, sehr spannender Wettkampf werden. Mit zwei Diamanten sind die Jägers nach Grünstadt gefahren, und beide haben geglänzt. Beide Jungs haben sicher noch eine gute Zeit vor sich, wenn sie im Training weiterhin so fleißig sind. Und sie sind mit Sicherheit noch öfter auf dem Treppchen zu sehen, und zwar ganz oben.

Speyergau-Meisterschaften im Turnen - Pfalzbestenkämpfe bei den Mädchen.
07.05.2022- Erster Wettkampf in der „neuen“ Halle in Bad Bergzabern, so sollte es sein, aber da diese aus Reparaturgründen nicht voll genutzt werden kann, waren die Meisterschaften nach Wörth verlegt worden. Was bleibt dem Erfolgstrainer Hermann Jäger aus Bad Bergzabern nach 2 Jahren Corona: Leider nur eine Rumpfmannschaft! Wenn auch mit die Besten geblieben sind. Sohn David, der in Grünstadt auch turnt, ist verletzt. Dario Weis, 26 Jahre, der auch in der 3.Bundesliga turnt, Semjon Geist, 24 Jahre, der in der Badenliga für Rastatt turnt, Thomas Quint, 18 Jahre, der ebenso fleißig trainiert wie die Youngsters Oscar Dietz mit 16 Jahren und Oliver Gerhards mit 11 Jahren. Diese Fünf turnten in der Klasse der Kürturner, sind im Gau auch absolute Spitze, und haben ihre Vorrangstellung durch erste Plätze bewiesen. In diesem Jahr wurde eine Neuerung eingeführt, bei den älteren Kürturnern, Leistungsklasse 1, wurden wie bei internationalen Meisterschaften zusätzlich die Einzelgeräte klassifiziert. So konnten Dario und Semjon einzelne Geräte auslassen und trotzdem den Wettkampf bestreiten. Diese Chance haben viele Turner genutzt. Seitpferd und Ringe gehörten damit Dario Weis, Sprung und Barren sahen Thomes Quint ganz vorne, der aber auch seinen Sechs-Kampf gewann. Oscar Dietz wagte am Sprung erstmals einen Tsukahara, d.h. eine Radwende mit Salto rückwärts, super gelungen, 1-2 Ausfallschritte… leider haben die Kampfrichter nicht den Mut, die höhere Schwierigkeit gegenüber einem Überschlag zu bewerten. Für Oscar war es ein Highlight, und auch sein früherer Trainer, Armin Stöß, als Kampfrichter an den Ringen tätig, war happy. Oliver Gerhards, der drei mal pro Woche trainert, hatte als Jugendlicher bzw. Schüler noch Erleichterungen, war in seiner Altersklasse dieses Mal allein, aber auch bei den Pfalzmeisterschaften am 21. 5. in Grünstadt wird er auf den vorderen Rängen mitpunkten.
In den Pflichtwettkämpfen war vom TV Bad Bergzabern der Nachwuchs beteiligt. Die älteren Pflichtturner sind nicht mehr da… Aber auch andere Vereine sind da wie gerupfte Hühner. Der Älteste ist mit 14 Jahren vom hiesigen Verein Tim Fuchsjäger, der einen vierten Rang belegen konnte. Ihm fehlen noch die Schwierigkeiten, die einen höheren Ausgangswert erbringen könnten. Beim Nachwsuchs – 12 bis 9 Jahre- waren 8 Jungen dabei. Zum Teil sind dies die ersten Wettkämpfe, die sie bestreiten, und sie stehen vor allem im Vergleich zu den anderen Vereinen und sammeln Wettkampferfahrung: Ihre Platzierungen im Mittelfeld (3.- bis 10. Platz) weckt aber Hoffnungen, dass sie bei verstärktem Training in zwei bis drei Jahren ohne weiteres in die Leistungsklasse eines Oliver Gerhards aufsteigen können. Für den Trainer war es Licht und Schatten, und natürlich wieder die bittere Erfahrung, dass trotz Motivation und bestem Training eine „Katastrophe“ wie Corona die jahrelange Arbeit zunichte machen kann. Schön wiederum, wenn man trotzdem mit zahlreichen Titeln nach Hause fährt und hoffnungsvoll auf die Pfalzmeisterschaften schauen kann.
In Landau gingen zur selben Zeit die Mädchen mit den Bestenkämpfen in der Pflicht an die Geräte. Der Turnverein Bad Bergzabern beteitigte sich mit den beiden 11Jährigen Lotte Cuntz und Anouk Burkhardt. Hier ist natürlich die Konkurrenz fast „riesig“ aus Wörth, Hassloch, Schwegenheim und…. Trotzdem, mit einem 3. Und 5. Platz behaupteten sich die zwei Mädchen im Vorderfeld, ein guter Erfolg! Hier werden die anderen Mädchen ebenfalls am 21.5. bei den Pfalzmeisterschaften antreten.
Gau-Meisterschaften Turnen Mädchen
 
 
Es war schon etwas Besonderes, der erste große Wettkampf seit 2019 in Edenkoben am ersten April-Wochenende. Für viele der Teilnehmerinnen der erste Wettkampf im Leisungsniveau, so auch für Greta Cuntz aus Bad Bergzabern. Wie in vielen anderen Vereinen hat die Corona-Zeit die Trainings-Qualität als auch Quantität beeinträchtigt. Schlimm in dieser Zeit ist vor allem auch, dass man eigentlich keinen echten Massstab hat, wo man mit seiner Leistung steht. Es fehlt der Vergleich zu anderen Vereinen, auch wenn die erfahrenen Heimtrainerinnen natürlich alle Fehler erkennen und korrigieren können. Und es fehlt natürlich auch die Motivation zum Training. Mit elf Teilnehmerinnen war der TV Bad Bergzabern immerhin angereist. Die älteste und ausichtsreiche Melissa Jacoby verletzte sich im Wettkampf – Pech! Sophie Hupfer und Vanessa Eickert waren gemeldet, konnten dann aber aus privaten Gründen nicht antreten.
 
Die Wettkampfklassen unterscheiden sich prinzipiell in die Pflichtwettkämpfe: alle vier Geräte (Sprung,Barren,Balken und Boden) haben vorgeschriebene Übungen, bei denen man allerdings je nach Schwierigkeit variieren kann, und in die Kürwettkämpfe. Ebenfalls alle geräte, mit eigenen Übungskreationen, selbst gewählter Musik am Boden, eben eigentlich vereinfachte Form wie die Spitzenturnerinnen. Auch hier wird aber variiert in vier Leistungsklassen, wobei die LK 1 die höchsten Schwierigkeiten verlangt. In allen Klassen qualifizieren sich die ersten Fünf jedes Wettkampfes auch für die Pfalzmeisterschaften Ende Mai. Um es vorweg zu nehmen, die Geschwister Zlata und Elizaveta Vostretsov, schon vor Corona eine Bank in ihrer Altersklasse, waren auch hier wieder ganz vorne zu finden.

Auf dem Bild v.l.n.r.:G.Cuntz,M.Sonnendecker,F.Sengel,E.Muck,Z.Vostretsov,H.Clemenz,A.Müller,V.Herbi,N.Himmelsbach.






Elizaveta Vostretsov







Zurück zum Seiteninhalt